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Wenn du die Haut dadurch angreifst, kann daraus ein „Ungleichgewicht“ in der Hautbarriere entstehen, erklärt Dr. Hextall. Das ist die äußerste Hautschicht, die „Gutes“ in der Haut bewahrt (wie zum Beispiel Feuchtigkeit) und „Schlechtes“ abwehrt (wie Bakterien). Wenn deine Hautbarriere allerdings unausgeglichen oder beschädigt ist, verliert sie Wasser – wodurch sie wiederum trocken, dehydriert, schuppig und trüb aussehen kann, meint Dr. Hextall. Auf mich traf das alles zu. Aber wieso war meine Haut gleichzeitig noch fettig? „Die Haut bleibt dann weiterhin fettig, weil das der natürliche Schutzmechanismus der Haut gegen den Feuchtigkeitsverlust ist“, erklärt sie. „Wenn die Haut dehydriert ist, kann sie die Fettdrüsen sogar zusätzlich dazu anregen, mehr Fett zu produzieren, um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen.“ Die Dermatologin Dr. Zainab Laftah sieht das genauso. Ihr zufolge kann die Verwendung von chemischen Peelings (egal, ob du sie direkt wieder abwäschst oder auf der Haut lässt) den Fettgehalt der Hautbarriere zuerst reduzieren – was toll ist, wenn du genau das erreichen willst. Wenn du diese austrocknenden Aktivwirkstoffe dann aber weiterhin benutzt, kann das dazu führen, dass die Haut zum Ausgleich umso mehr Fett produziert, um der Trockenheit vorzubeugen.



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